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Peripherie
Auch Monitore geizen nicht mit Strom. Ein üblicher
Siebzehnzoll-Röhrenmonitor genehmigt sich im Betrieb rund 90
Watt und die diversen Standby- und Suspend-Modi der Displays
bringen oft nur wenig Entlastung. Größere Displays
benötigen noch mehr, ältere 21-Zoll-Geräte über
150 W.
Anders die LCD-Verwandtschaft: Mancher 15-Zoll-Flachmann kommt mit
weniger als 20 Watt aus und bei abgeschaltetem Backlight sogar mit
unter zwei Watt. Es versteht sich angesichts dieser Leistungsdaten
von selbst, dass Bildschirmschoner-Software nichts für
Energiesparer ist: Stattdessen sollte man seinen Monitor ganz
einfach vom Netz trennen.

Drucker sind oft unterschätzte Energieschleudern.
Spitzenreiter sind Farblaser mit bis zu 800 Watt im Druckbetrieb.
Schwarz-Weiß-Laserprinter kommen dabei auf bis zu 340 Watt,
Tintendrucker kaum über 40 Watt. Auch im Standby sind sie
wesentlich genügsamer als ihre Laser-Kollegen, die im
Bereitschaftsmodus ihre Trommel warm halten. Doch wie
Fax-Geräte fressen viele Drucker schon dann mehr als 10 Watt,
wenn bloß ihr Netzkabel in der Dose steckt.
Trotzdem sollte man Tintenstrahler nicht immer über eine
Schalter-Steckdose völlig vom Netz trennen. Vor dem kompletten
Abschalten des Tintenstrahlers muss man immer warten, bis der
Druckkopf in die Ruhestellung zurückgefahren ist: Nur dort
sind seine Düsen einigermaßen vor Austrocknung
geschützt. Manche, besonders ältere Modelle der Firma
Canon, reinigen außerdem nach jedem neuerlichen Kontakt mit
dem Stromnetz zunächst einmal ihre Düsen, indem sie etwas
Tinte hindurchpumpen. Die Kosten dafür übersteigen
schnell die Einsparungen beim Strom. Wer feststellt, dass sein
Drucker bereits nach dem Einstecken des Netzsteckers
verdächtige Geräusche macht, sollte diesen entweder
dauerhaft mit dem Stromnetz verbinden oder eine separate
Schalter-Steckdose vorsehen, um ihn wirklich nur bei Bedarf und
nicht bei jeder Benutzung des PC zu starten.


