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Sparformel
Trotz aller Umwelt-Gütezeichen wie dem Blauen Engel und den
TCO-Normen lässt sich der praktische Energiebedarf von
Computern und Peripheriegeräten beim Kauf kaum
abschätzen. Äußerlich nahezu identische Geräte
unterscheiden sich in der Leistungsaufnahme dramatisch, nicht
funktionierende Energie-Sparfunktionen schädigen außer
der Umwelt auch den Geldbeutel der Anwender.
Notebooks arbeiten fast immer stromsparender als Desktop-Rechner.
Henkel-Rechner mit dem Mobile Pentium III-M fressen selbst bei 1,2
GHz Taktfrequenz und unter voller Last meist weniger als 45 Watt,
inklusive Display und aller weiteren Komponenten.
Aktuelle Geräte mit dem Mobile AMD Athlon XP oder einem Intel
Mobile Pentium 4-M benötigen allerdings unter Volllast und mit
hellster Einstellung ihrer großen Displays bis zu 75 Watt.
Beim Einsatz von Desktop-Prozessoren in Billig-Laptops werden diese
Werte durchaus übertroffen.
Wer schon einen Computer besitzt, entlastet die Umwelt durch den
Kauf eines Strom sparenden Neugerätes nicht. Der Material- und
Energieaufwand für die Herstellung der Hardware und der
Energiebedarf für den (Luft-)Transport sind größer
als die elektrische Leistungsaufnahme des Gerätes im Laufe
seiner Lebenszeit.

Energiebedarf einiger PC-Systeme
| Rechner | Ruhender Desktop |
Volllast |
| Desktop-PC mit Intel Pentium 4 3,06 GHz | 99 Watt | 184 Watt |
| Desktop-PC mit AMD Athlon XP 2400+ | 121 Watt | 163 Watt |
| Desktop-PC mit All-in-One- Mainboard VIA EPIA 8000(C3-CPU) |
37 Watt | 50 Watt |
| Notebook Toshiba mit Intel Mobile Pentium 4-M 2000 |
34 Watt | 67 Watt |
| Notebook 4MBO mit AMD Mobile Athlon XP 1800+ |
34 Watt | 67 Watt |

