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News zur Brennstoff-Armut
USA : Hilfsprogramm für schutzbedürftige Verbraucher
(28. Januar 2010, geändert 02. März 2010) 5,1 Milliarden US-Dollar (etwa 3,72 Millionen Euro) gibt Washington im Jahr 2010 aus, um schutzbedürftige Haushalte nicht frieren zu lassen. Das Hilfsprogramm Low Income Home Energy Assistance Program (LIHEAP) gibt es seit 1981.

Das Geld soll bedürftigen Haushalten unbürokratisch zu einer warmen und im Sommer nicht überhitzten Wohnung verhelfen. In extremen Witterungsverhältnissen sollen arme Familien nicht wählen müssen zwischen einer geheizten beziehungsweise gekühlten Wohnung und dem Kauf von Lebensmitteln.
Wegen der extrem kalten Witterung wurden im Januar 2010 zusätzliche 490 Millionen Dollar bewilligt. Die Hilfsgelder kommen aus Washington, die 50 Bundesstaaten verwalten sie. Allein die Administrationskosten lagen im Jahr 2007 bei 248 Millionen Dollar. Haushalte mit unter fünf Jahre alten Kindern und Senioren über 60 Jahren sowie Geringverdiener dürfen Anträge stellen.
Nur 16 Prozent aller Antragsberechtigten nehmen die Hilfe auch tatsächlich in Anspruch – immerhin 5,5 Millionen Haushalte im Jahr 2007. Die Hilfe beläuft sich im Schnitt auf 210 Dollar je teilnehmenden Haushalt. Es gibt in den USA zahlreiche Studien und Berichte zur Energieversorgung von hilfsbedürftigen Haushalten.
Details zum Low Income Home Energy Assistance Program (LIHEAP):
Bericht über Sozialtarife in Großbritannien
Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass der Gesetzgeber die Energieversorger verpflichten sollte, ein "Energy Assistance Package" anzubieten, zu dem auch vergünstigte Tarife gehören. weiter lesen
Studie zu sozialen Folgen des Energiekostenanstiegs
(10. April 2008) Das Ifeu-Institut hat eine Studie zu Energiekostenanstieg und sozialen Folgen durchgeführt. Auftraggeber war die Hans-Böckler-Stiftung.Britische Regierung akzeptiert Gewinnzuwächse der Energieriesen nicht
Weitere Informationen zur Brennstoffarmut in Grossbritannien hier. weiter lesen
Stromsperren: Das Ende des grossen Schweigens?
Der Arbeitskreis Energie des SPD-Bundestagsfraktion hat am 24. Januar 2008 die Bundesregierung zu Verhandlungen mit der Versorgungswirtschaft über Sozialtarife aufgefordert. weiter lesen
Gabriel will Sozialstrom - Himmelschreiender Skandal
Angesichts stark gestiegener Energiepreise forderte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Versorger auf, flächendeckend und dauerhaft einen Sozialtarif anzubieten. weiter lesen
Report aus Österreich zur Energiearmut
Inbesondere in ärmeren Haushalten sollte die Energieeffizienz staatlich gefördert werden. weiter lesen
Schuldenfalle Heizkosten
Bei einer Umfrage des Bielefelder Soko-Instituts unter über 50 deutschen Schuldnerberatungsstellen befürchteten 75%, dass immer mehr Haushalte in Zahlungsschwierigkeiten kommen, weil sie ihre Heizkosten nicht mehr bezahlen können. weiter lesen

