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Akku- und Batterieverschleiß reduzieren
Batterien und Akkus werden in Deutschland immer
häufiger gekauft. Jedoch kostet eine Kilowattstunde aus der
Steckdose 20 Cent, die gleiche Energiemenge schlägt bei Akkus
mit etwa 60 Euro und bei Batterien mit rund 400 Euro zu buche.
Netzbetriebene Alternativen sind meist günstiger und viel
umweltfreundlicher. Wo kein Ersatz möglich ist, sollten Sie je
nach Anwendung den dazu passenden Batterietyp kaufen.
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Recycling Fehlanzeige
Trotz Batterieverordnung werden in Deutschland dreimal so viele
Gerätebatterien gekauft wie zurückgegeben. Eine
vierköpfige Familie verbraucht jährlich 2 Kilo Batterien
und Akkus. Ein fehlendes Pfandsystem macht die Sammlung weder
für Kunden noch für den Handel attraktiv. Bei
Autobatterien mit 7,50 Euro Pfand beträgt der Rücklauf
beinahe 100%. Angesichts der enormen Giftigkeit ist eine
vollständiges, wirksames Recycling nötig.
Giftcocktail Knopfzelle
Knopfzellen haben einen Quecksilbergehalt von bis zu 2 Prozent.
Verschluckte Knopfzellen sind nicht nur für Kinder eine
Gefahr. Die darin enthaltenden Giftstoffe reichern sich im
natürlichen Stoffkreislauf langfristig an. Es werden
künftige Generationen die am stärksten Betroffenen sein.
Daher dürfte die Verwendung nicht so einfach und günstig
sein, sondern müsste eingreifend geregelt werden.
Knopfzellensortimente sind unter dieser Hinsicht verantwortungslose
Produkte.
Mit
Batterieauswahl überfordert
Die Vielzahl der verschiedenen Batterie- und Akkuarten
überfordert viele Nutzer, die beim Kauf meist nur auf die
richtige Größe achten. Die Hälte der Batterien
werden heute noch halbvoll weggeworfen.
Alkali-Mangan-Batterien könnten diese
Erscheinung vermindern, haben aber auch Nachteile.
Zu viel Müll
Überlegen Sie, ob sie überhaupt ein Gerät mit Batterien oder Akkus brauchen, bei Haus- und Heimwerkergeräten, Spielzeug, Taschenrechnern und Werbeartikeln. Und muss der Turnschuh wirklich blinken? Der Teddy sprechen? Die Grußkarte singen?

